mapping pong

„Der Klang steckt in der Schulter. Nicht als Klang, aber als Impuls lasse ich das Körpergedächtnis zum Zuge kommen. Aus einem Impuls formieren sich die Hände, die Finger, die Arme. Diese beginnen in der Luft zu zeichnen, zu komponieren, zu gestikulieren, zu spielen, der Finger wird zum Fühler, zum Kompass eines Erinnerungsfeldes. Eine Bewegung ergibt die Nächste, jede Bewegung löst Bilder und Geschichten aus, sie kommen für kurze Momente und verschwinden wieder. Ein Wechselspiel zwischen Kontrolle und Improvisation." - Judith Huber

„Seit 2009 zeichne ich nach dem Gehen im landschaftlichen Aussenraum Erinnerungskarten. Im Prozess des gleichzeitigen Erinnerns und Zeichnens versuche ich die mentale und körperlich-räumliche Erfahrung möglichst direkt in einer ununterbrochenen Linie niederzuschreiben.Mit der gezeichneten Erinnerungskarte schliesse ich die Handlung des Gehens ab und überführe sie gleichzeitig in ein anderes Feld. Mich interessiert nun das erinnernde ‚Nachgehen' in die Unmittelbarkeit einer Live-Performance zu übersetzen." - Angela Hausheer

Mit dieser offenen Ausgangslage trafen sich Judith Huber und ich im Rahmen der Performance-Art-Reihe Zwischenräume Ende März für fünf Tage im sihlquai55 in Zürich. Vor Ort loteten wir Differenzen und Überlagerungen unserer Interessen aus. Ob die Veröffentlichung des Erforschten eine Gegenüberstellung oder ein verdichtetes ineinandergreifendes Handeln sein wird, war offen.

Eine Zusammenarbeit mit Angela Hausheer

 

28. März 2013, 19.00
Sihlquai 55, Projektraum visarte Zürich
Im Rahmen der Performance-Art-Reihe Zwischenräume
Kuratiert von Christine Bänninger und Monica Klingler




application/pdf Text zu mapping pong von H. Huber
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